Arbeitskreis Strahlenbiologie

Thematische Schwerpunkte

Der Arbeitskreis „Strahlenbiologie“ befasst sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Wechselwirkung von Strahlung und lebenden Organismen auf systemischer, zellulärer und molekularer Ebene, sowie deren Bewertung und den hieraus resultierenden Strahlenrisiken im besonderen Hinblick auf den Menschen. Der Arbeitskreis befasst sich mit einer Vielfalt von unterschiedlichen Fragestellungen:

  • Grundlagen und Ausgestaltung von Dosiswirkungsmodellen für stochastische Strahlenwirkung unter besonderer Berücksichtigung der Dosisrate (LNT-Modell, DDREF etc.) und deren Bedeutung für Grenzwerte.
  • Bewertung deterministischer Strahlenrisiken.
  • Wissenschaftlichen Grundlagen und Bewertung maligner und nicht maligner Strahlenschäden (CLL, kardiovaskuläre Erkrankungen, Kataraktbildung etc.).
  • Die zellbiologischen Mechanismen von Strahlenfrühwirkungen und Strahlenspätwirkungen und deren Bedeutung für das Strahlenrisiko.
  • Mechanistische Grundlagen für die individuelle Strahlensensitivität und deren Bedeutung für den Strahlenschutz.
  • Prädikative Marker für individuelle Strahlenempfindlichkeit.
  • Biologische Indikatoren für die Höhe einer Strahlenexposition.

Sitzungen & Termine

1. konstituierende Sitzung am 09. Dezember 2025 in Köln

Michael Gottschlich (BG ETEM, Köln, Referent bei der BG ETEM) und Michael Abend (Bundeswehr Institut für Radiobiologie, München, Prof. für Radiobiologie an der TUM), stellen sich als neue Stellv/Vorsitzende des AKS vor und möchten Sie zu einem spannenden Thema einladen.

Das Thema lautet: Sehen wir eigentlich biologische Änderungen nach CT-Bestrahlungen und wie gefährlich sind die? Auch Fragen der Biodosimetrie werden betrachtet. 

Einladung hier..

Links & Downloads

RENEB - Realizing the European Network of Biodosimetry

MELODI - Multidisciplinary European Low Dose Initiative