Sichere und zeitnahe Entsorgung radioaktiver Abfälle muss angestrebt werden.

Eine sichere und zeitnahe Entsorgung radioaktiver Abfälle ist für den Fachverband für Strahlenschutz (FS) ein Kernthema. Der FS setzt sich dafür ein, dass im gesamten Umfeld der Entsorgung aller Arten radioaktiver Abfälle der Strahlenschutz für die Bevölkerung und für die bei der Entsorgung beschäftigten Personen nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik berücksichtigt wird. Mögliche Langzeitauswirkungen sind bei der Entsorgung zu berücksichtigen. Zu den Themen Versuchsendlager Asse und Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle hat der FS Stellungnahmen entwickelt.

Asse: Rückholung nicht die beste Option

Aus Sicht des Strahlenschutzes ist die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse sehr wahrscheinlich nicht die beste Lösung. Der ehemalige Präsident des Fachverbands für Strahlenschutz (FS) Joachim Breckow befürchtet, dass dies zu mehr Dosis für die Beschäftigten und die Bevölkerung führen könnte als eine Verfüllung der Schachtanlage. Mit einer Rückholung wäre auch der Neubau des größten Zwischenlagers in Deutschland nötig. Auch dies sieht der FS kritisch.


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