Nukleare Unfälle

Unfallbewertungen des Fachverbands für Strahlenschutz (FS) sind ausgewogen und nicht interessengeleitet.

Der FS setzt sich für eine sachliche und objektive Berichterstattung gerade auch bei nuklearen Unfällen ein. Sensationsgeleitete Reportagen und Berichte hält er für kontraproduktiv für den Strahlenschutz und grundsätzlich für ethisch nicht vertretbar.

Insbesondere die Reaktorunfälle von Tschernobyl im Jahr 1986 und von Fukushima im Jahr 2011 haben die Einstellung der Bevölkerung in Deutschland und in der Schweiz zu Strahlenrisiken im Allgemeinen und zur Nutzung der Kernenergie im Besonderen nachhaltig beeinflusst. Doch nicht alles, was in den Medien über diese Unfälle und deren Folgen berichtet wird und damit die öffentliche Meinung bestimmt, hält einer objektiven wissenschaftlichen Bewertung stand. Differenziertere Betrachtungen beruhen auf Abschätzungen der gesundheitlichen Folgen für die unmittelbar betroffenen Personen (z.B. Aufräumarbeiter oder Notfallpersonal), für die Bevölkerung in den kontaminierten Regionen und für die Menschen in den angrenzenden Gebieten und darüber hinaus. Zusätzlich spielen radioökologische Betrachtungen (Verbreitung von radioaktivem Material, Kontamination von Böden und Lebensmittel usw.) bei der Einschätzung der Unfallfolgen eine maßgebliche Rolle.

Weitere Informationen zu Nuklearen Unfällen:

Fukushima