StrahlenschutzKOMPAKT

Strahlung beim Fliegen

Unsere Erde ist einem ständigen Beschuss von subatomaren Teilchen mit enormen Geschwindigkeiten aus dem Weltall ausgesetzt. Die Erdatmosphäre sorgt zwar dafür, dass der Großteil dieser Teilchen nicht bis zu Erdoberfläche gelangt. Dennoch trägt die Strahlung aus dem Weltall, die so genannte kosmische Strahlung, mit einem erheblichen Teil zu unserer natürlichen Strahlenexposition bei. Sie ist größer an höher gelegenen Orten und bei Flügen. Auch das Erdmagnetfeld sowie Schwankungen der Sonnenaktivität beeinflussen die Intensität der kosmischen Strahlung. Zum Herunterladen bitte auf das Bild klicken.

Entsorgung radioaktiver Abfälle

Hier ist die zweite Ausgabe des StrahlenschutzKOMPAKT, dieses Mal zum Thema "Entsorgung radioaktiver Abfälle". Der FS hat sich bemüht, dieses extrem komplexe Thema, welches noch dazu sehr stark politisch beeinflusst ist, aus rein fachlicher Sicht darzustellen. Wir hoffen, dass es gelungen ist. Es ist schwierig, die vielen Fragen, die es dazu gibt, kompakt und kurz zu beantworten, so wie es das Ziel der Reihe StrahlenschutzKOMPAKT ist. Viele Aspekte konnten daher nur angerissen werden. Bei Bedarf an weiteren Erläuterungen sind Kontakt-Emaildaten angegeben. Zum Herunterladen bitte auf das Bild klicken.

Strahlung durch Radon

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas. Es entweicht aus Gesteinen und anderen geologischen Strukturen und auch aus bestimmten Baustoffen. Über die Atemluft gelangen Radon und seine radioaktiven Zerfallsprodukte in die Lunge. Dort kann durch den radioaktiven Zerfall dieser Stoffe eine nicht unerhebliche Strahlendosis verursacht werden. Sie macht ungefähr die Hälfte der natürlichen Strahlenexposition in Deutschland aus. Zum Herunterladen bitte auf das Bild klicken.

Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle

Das Standortauswahlgesetz sieht die Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle in einem zu errichtenden Bergwerk mit Rückholbarkeit vor. Um zu einer möglichst raschen Entscheidung bezüglich des Wirts­gesteins und des Standortes zu gelangen, müssen Kriterien zur Bewertung eines möglichen Endlagers erarbeitet werden. Für den Strahlenschutz stellt dies eine Herausforderung dar, da hierbei auch die Konsequenzen aus einer möglicherweise längerfristigen ober­flächennahen Zwischenlagerung berücksichtigt werden müssen.

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Medizinische Strahlenexposition

In der Medizin wird mit Hilfe von Strahlung Diagnostik betrieben und werden Therapien durchgeführt. Mit etwa 135 Millionen Untersuchungen pro Jahr in Deutschland und etwa 13 Millionen in der Schweiz (in beiden Ländern im Mittel 1,6 Untersuchungen pro Einwohner) trägt die Röntgendiagnostik den mit Abstand größten Anteil zur zivilisatorischen Strahlenexposition bei.

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